Erfolgreicher Auftritt für die deutschen Springreiter bei der Morocco Royal Tour: Tom Schewe sichert sich mit seiner neuen Sportpartnerin Katrien den dritten Platz im CSI5-Hauptspringen von El Jadida. Auch Harm Lahde zeigt eine starke Leistung und erreicht mit GSI Sir Dominator den siebten Rang.*
Tom Schewe feiert mit Katrien einen erfolgreichen Auftritt in Marokko

Beim internationalen Springturnier in El Jadida hat Tom Schewe mit der elfjährigen KWPN-Stute Katrien für eines der besten deutschen Ergebnisse des Tages gesorgt. Im anspruchsvollen CSI5*-Hauptspringen über 1,45 Meter, das am späten Donnerstagabend ausgetragen wurde, erreichte das Duo einen hervorragenden dritten Platz.
Die Prüfung wurde im Zwei-Phasen-Modus entschieden und verlangte von den Teilnehmern sowohl Präzision als auch Geschwindigkeit. Schewe und Katrien präsentierten sich dabei bereits als eingespieltes Team, obwohl ihre gemeinsame Turnierkarriere erst vor Kurzem begonnen hat.
Mit dem dritten Platz war Tom Schewe der bestplatzierte deutsche Reiter dieser Prüfung und setzte ein weiteres Ausrufezeichen im Rahmen der Morocco Royal Tour.
Katrien: Erfolgreiche KWPN-Stute mit prominenter Vergangenheit
Die elfjährige Verdi-Tochter Katrien bringt bereits internationale Turniererfahrung mit. Noch im August wurde die talentierte Stute von Janne Friederike Meyer-Zimmermann vorgestellt, die mit ihr beim CSI4* im belgischen Sentower Park eine Platzierung erzielen konnte.
Zuvor hatte Katrien auch unter Mathies Rüder auf sich aufmerksam gemacht. Das Paar zeigte unter anderem beim Turnier in Hagen überzeugende Leistungen.
Inzwischen hat Tom Schewe die Zügel der niederländischen Warmblutstute übernommen. Ihre ersten gemeinsamen Turnierstarts absolvierten die beiden in Tetouan, der Auftaktstation der Morocco Royal Tour.
Der Podestplatz beim CSI5* in El Jadida unterstreicht nun das sportliche Potenzial dieser neuen Kombination. Besonders bemerkenswert ist, wie schnell sich Reiter und Pferd auf internationalem Fünf-Sterne-Niveau behaupten konnten.
Abdullah Alsharbatly gewinnt das CSI5*-Hauptspringen
Den Sieg in der 1,45-Meter-Prüfung sicherte sich Abdullah Alsharbatly mit Atome des Etisses. Der von Mylord Carthago abstammende Wallach setzte sich gegen die internationale Konkurrenz durch und brachte seinem Reiter den ersten Platz.
Auf Rang zwei folgte der Belgier Mike van Olst mit Comme Elle Faut Odth Z, einem Nachkommen des bekannten Springpferdevererbers Comme il Faut.
Tom Schewe komplettierte mit Katrien das Podium und sorgte damit für einen deutschen Erfolg unter den drei besten Teilnehmern.
Podium im CSI5*-Springen von El Jadida
| Platz | Reiter | Pferd |
|---|---|---|
| 1. | Abdullah Alsharbatly | Atome des Etisses |
| 2. | Mike van Olst | Comme Elle Faut Odth Z |
| 3. | Tom Schewe | Katrien |
Die Ergebnisse zeigen das hohe internationale Niveau der Prüfung, bei der erfahrene Reiter mit leistungsstarken Springpferden um die Spitzenplätze kämpften.
Harm Lahde mit GSI Sir Dominator ebenfalls erfolgreich
Neben Tom Schewe konnte sich ein weiterer deutscher Teilnehmer im vorderen Feld platzieren. Harm Lahde erreichte mit GSI Sir Dominator den siebten Rang und rundete damit das positive deutsche Ergebnis in El Jadida ab.
Sein Pferd stammt von Dominator 2000 Z ab und bewies auch in dieser anspruchsvollen Prüfung seine sportlichen Qualitäten.
Damit standen gleich zwei deutsche Reiter unter den besten sieben Teilnehmern des CSI5*-Hauptspringens.
Starker deutscher Auftritt bei der Morocco Royal Tour
Die Ergebnisse aus El Jadida sind besonders für Tom Schewe ein erfreuliches Signal. Der dritte Platz mit Katrien zeigt, dass die Zusammenarbeit mit der erfahrenen KWPN-Stute bereits nach wenigen gemeinsamen Turnierstarts Früchte trägt.
Auch Harm Lahdes Platzierung unterstreicht die erfolgreiche deutsche Beteiligung an der internationalen Springprüfung.
Mit einem Podestplatz und einem weiteren Top-Ten-Ergebnis haben die deutschen Springreiter beim CSI5 in El Jadida überzeugt.* Für Tom Schewe und Katrien dürfte insbesondere der gemeinsame dritte Platz eine vielversprechende Grundlage für ihre weitere sportliche Zusammenarbeit sein.
